Radikalisierungsgefährdung von Jugendlichen in der Jugendarbeit – Fakten, Probleme und Lösungsansätze.

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Die am Montag veröffentlichte Studie „Jugendliche in der offenen Jugendarbeit“ von Kenan Güngör und Caroline Nik Nafs hat in den letzten Tagen für großes Aufsehen gesorgt.

Dass die Veröffentlichung der Studie zu enormer (vor allem medialer) Aufregung führen wird war klar. Dass die Jeannées dieser Welt damit den perfekten Aufhänger für den nächsten hetzerischen Brüller gefunden haben, lag auf der Hand.

Wer jedoch mehr möchte, als eine reißerische Schlagzeile, sollte sich mit den gesamten 177 Seiten der Studie auseinandersetzen. Denn wer nur nach der nächstbesten Schlagzeile giert, hat nicht erkannt, wie ernst das Thema und wie notwendig die tiefergehende Auseinandersetzung damit wirklich ist – vor allem um daraus die richtigen Schritte und Maßnahmen abzuleiten. Weiterlesen

Rede im Landtag – Mindestsicherung

Am 30. September stand wieder einmal eine Debatte um die Mindestsicherung auf der Tagesordnung der Wiener Landtagssitzung. In einer dringlichen Anfrage wirft die ÖVP der MA 40 mangelnde Kontrolle und Missbrauch bei der Vergabe von Leistungen vor. Diese haltlosen Anschuldigungen sind jedoch nichts als ein Vorwand der ÖVP, um ihren Kürzungs- und Deckelungsplänen bei der Mindestsicherung neuerlich Nachdruck zu verleihen.

Hier meine Rede im Wortlaut: Weiterlesen

Raus aus dem Alltag – Rein in den Urlaub!

14114607_10153788546855770_387823176_oJedes Jahr bietet der Verein Wiener Jugenderholung gemeinsam mit den Regionalstellen der MAG11 betreute Ferienaufenthalte für tausende Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahren an. Im Jahr 1984 wurde zusätzlich die Möglichkeit des Familienurlaubs geschaffen. Mittlerweile können jedes Jahr über 600 einkommensschwache Wiener Familien auf Urlaub geschickt werden.

Die Idee Kindern, die es im Leben nicht leicht haben einen erschwinglichen Urlaub zu ermöglichen, entstand bereits im Jahr 1922 und ist Inbegriff des Roten Wien und der sozialen Weltstadt, so wie wir sie heute kennen. Weiterlesen

Wiener Empfang für neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Wien ist eine Zuwanderungsstadt. Doch der Weg zur österreichischen Staatsbürgerschaft ist nach wie vor voller Hürden. Einmal im Jahr werden alle neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die in Wien leben, bei einem Empfang im Rathaus willkommen geheißen.

Am 12. Mai hat im Wiener Rathaus der alljährliche Empfang für neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stattgefunden. Eingeladen wurden, auf Initiative von Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger, alle in Wien lebenden Frauen und Männer, denen im Jahr 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen wurde.

Mit diesem Empfang setzt die Stadt Wien ein klares Zeichen: Wien ist eine Zuwanderungsstadt. Wien ist Vielfalt. Menschen die nach Österreich kommen und ganz bewusst die Stadt Wien als ihren neuen Lebensmittelpunkt wählen, sind eine Chance für unsere Gesellschaft. Jeder dieser Menschen bringt individuelle Qualifikationen, Kompetenzen aber auch ganz unterschiedliche Lebensgeschichten mit in die Bundeshauptstadt. Weiterlesen

Rede im Gemeinderat – Asyldiskussion die Xte

In der Gemeinderatssitzung am 29.04.2016 hat die FPÖ ihre Aktuelle Stunde dem Thema Asyl gewidmet. Schon wieder. Vollkommen egal, worüber wir in Gemeinderat oder Landtag diskutieren, immer und immer wieder kommen sie auf das Asylthema zurück inklusive all der menschenverachtenden Proganda. Diesmal haben sie sich wieder einmal an der Mindestsicherung abgearbeitet. Ich sage dazu: Die FPÖ ist in Opposition und das ist gut so, weil genau dort und nirgendwo sonst gehört sie hin.

Hier die Rede im Wortlaut: Weiterlesen

#rotgrün2 – Eine Stadt, zwei Millionen Chancen!

Wien wächst. Das bringt große Herausforderungen mit sich. Diese rot-grünen Projekte sorgen dafür, dass Wien auch im Jahr 2020 eine soziale, weltoffene und lebenswerte Metropole sein wird.

Wien wird aller Voraussicht nach im Jahr 2029 die Zwei-Millionen-EinwohnerInnen-Marke überschreiten. Das ist natürlich sehr erfreulich, weil es gar nicht genug WienerInnen geben kann, sorgt aber auch für sehr große Herausforderungen in der Kommunalpolitik. Die entscheidende Frage ist, ob wir es schaffen, dass wirkliche alle zwei Millionen Menschen in unserer Stadt gute Chancen in ihrem Leben haben.
Um diese Frage mit JA beantworten zu können, müssen in den kommenden Jahren eine Reihe von nachhaltigen Investitionen getätigt werden. Wir brauchen mehr Wohnungen, Kindergärten, Schulen, öffentliche Verkehrsmittel und vieles mehr.
Von entscheidender Bedeutung ist dabei ob die Stadt Wien auch weiterhin die Möglichkeiten hat stark zu investieren. Mit einer „Golden Rule“ wollen wir erreichen, dass nachhaltige Investitionen aus den Verschuldungskriterien ausgenommen werden uns so der nötige finanzielle Spielraum geschaffen wird. Es ist daher die wichtigste Aufgabe der neuen Stadtregierung und von uns allen sich auf nationaler wie europäischer Ebene für diese Ausnahmegenehmigung für unsere stark wachsende Stadt einzusetzen.
Konkret will die rot-grüne Regierung mit städtischen Maßnahmen und Investitionen die Herausforderungen unserer Stadt beispielsweise mit folgenden Punkten angehen: Weiterlesen

Für ein lässiges Wien!

Die Junge Generation in der SPÖ-Wien zieht in den Wahlkampf.sujets_franz

Mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung im 3. Bezirk ist die Junge Generation in der SPÖ-Wien vergangenen Freitag in den Wien-Wahlkampf gestartet. Etwa 150 JGlerInnen aus ganz Wien haben sich dabei gemeinsam auf die kommenden Wochen eingeschworen. Unter dem Slogan „Für ein lässiges Wien“ werden wir in ganz Wien für unsere Ideen und Forderungen werben. Weiterlesen

Faktencheck FPÖ

Beim gestrigen ORF-Sommergespräch mit Strache lieferte der FPÖ-Chef altbekannte Sager und wirkte so, als hätte er unmittelbar vor der Plauderei mit Hans Bürger einiges an Kreide gefressen. Inhaltlich blieb dem Versuch sich staatsmännisch zu geben und dadurch neue WählerInnengruppen anzusprechen aber nichts übrig. Positionierungen zu politischen Fragen blieben dabei genauso wieder einmal Mangelware, wie konkrete Vorschläge für tatsächliche Probleme. Wie steht also die FPÖ wirklich zu Herausforderungen wie dem leistbaren Wohnen, zur Integration, zu sozialen Fragen oder zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

Aufschluss darüber bieten die Abstimmungsprotokolle aus der auslaufenden Periode des Wiener Gemeinderates. Daran lässt sich für jedermann und jedefrau ganz einfach ablesen, was übrig bleibt, wenn man die geschulte NLP-Rhetorik ausblendet und nur auf die tatsächlichen Handlungen schaut: Weiterlesen

Ein Abstellraum ist keine Wohnung. Massenquartiere bekämpfen!

10 Personen die sich einen Raum teilen, auf Matratzen schlafen und für diesen „Luxus“ auch noch horrende Mieten bezahlen dürfen. Menschen die keine Chance auf eine andere Wohnung haben, die aber eine WiW_Blog_709x709_MassenquartiereMeldeadresse brauchen um ihre Kinder für Kindergarten und Schule anmelden zu können, werden mitten in der Bundeshauptstadt abgezockt und ihre Notsituation gnadenlos ausgenutzt.

Wenn man von solchen Zuständen hört, denkt man zunächst nicht an die eigene Nachbarschaft, aber auch in Wien gibt es inzwischen ein paar bekannte Massenquartiere. Zwar gilt für Substandardwohnungen – laut Gesetz – eine Mietzinsobergrenze von 1,62 Euro pro Quadratmeter. Von diesen Kategorien können die Menschen in den Wiener Massenquartieren aber bestenfalls träumen. Für kleine Kammern in denen ganze Familien zusammenleben müssen, fallen Mieten bis zu 300 Euro an. In etlichen Fällen wird das gesetzliche Limit dabei einfach mal um den Faktor 20 überschritten. Weiterlesen

Mit einem Klick zur passenden Wohnung!

Wir fordern WiW_Blog_709x709_Plattformdie Vereinfachung der Wohnungssuche mit einer übersichtlichen und intuitiven Suchplattform für alle Wohnungen, die die Stadt vergibt. Im Sinne eines one-stop-shops wollen wir darüber hinaus eine Zusammenlegung der Anmeldezentren von Wiener Wohnen und dem Wohnservice Wien. Weiterlesen