Mein Update für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Nachdem wir uns letzte Woche zu Schulbeginn mit den „Großen“ Kindern beschäftigt haben, ist es nun Zeit, an die „Kleinen“ zu denken. Um nichts weniger wichtig als umfassende Betreuungs- und Lernprogramme für unsere Schulkinder ist ein flächendeckendes, den Alltagsbedürfnissen von Eltern angepasstes Angebot an Kindergärten und Kinderkrippen.

Vorschuleinrichtungen für Blog_App_Vereinbarkeitdie jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft sind heute längst mehr als „Aufbewahrungsplätze“. Sie haben sich über die letzten Jahrzehnte zu enorm wichtigen Bildungseinrichtungen entwickelt, welche unsere Kleinsten gezielt auf Herausforderungen in Schule und Gesellschaft vorbereiten. Sie vermitteln allerwichtigste Grundlagen des Wissenserwerbs und sozialen Verhaltens sowie Sprachkompetenz.
Bedauerlicherweise verfügt Österreich immer noch über zu wenig solcher Einrichtungsplätze, insbesondere für die Jüngsten, die Unter-3-Jährigen. Auch wenn in Wien bereits für mehr als ein Drittel der Kinder Krippenplätze geschaffen wurden – womit EU-Vorgaben bereits übererfüllt wurden – so liegt der Prozentsatz im Rest des Landes weit darunter. Dringend nötig sind Maßnahmen, um auch in den Bundesländern Eltern derlei Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen anzubieten. Weiterlesen

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Mein Update für das Bildungssystem!

Jetzt geht’s endlich wieder los: Im Osten hat die Schule eben begonnen, der Westen ist in ein paar Tagen so weit. „Endlich sind die Schulferien vorüber“, werden wohl nicht wenige denken. Denn geben Schulferien auch Zeit für ausgedehnte Familienurlaube, so stellen sie manche Eltern vor schier unlösbare Betreuungsprobleme. Blog_App_BildungWer sieht eigentlich neun Wochen lang den ganzen Tag über nach den lieben Kleinen, wenn der elterliche Urlaubsanspruch bei gerade mal fünf Wochen liegt?

Diese Frage beschreibt nicht nur ein Problem der großen Sommerferien. Sie berührt genauso ein Problem des Schulalltags. Meist ist jeder Elternteil berufstätig und nicht immer sind beide Partner in die Kinderbetreuung eingebunden. Leider beruht unser Schulsystem immer noch auf Anforderungen aus vorindustrieller Zeit. Es geht davon aus, dass ausschließlich Mütter sich der Kinderbetreuung widmen, und so als Nachmittagslehrerinnen zur Verfügung stehen. Dies entspricht unseren heutigen Lebensrealitäten längst nicht mehr. Sei es aus finanziellen Gründen oder einfach aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung. In den allermeisten Familien gehen beide Elternteile einer Arbeit nach.

Die logische Konsequenz daraus ist die schulseitige Verantwortung zur Ganztagsbetreuung – zum Wohle der Kinder und der Zukunft des Landes.

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Generation Praktikum: Ein Leben im Teufelskreis!

Lange vorbei sind jene Zeiten, als man nach seiner Ausbildung in einer Firma zu arbeiten begann und dort sein ganzes Leben in sicherer Anstellung verbrachte. Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat Veränderungen am Arbeitsmarkt, wie sie davor schon zu beobachten waren, rasant beschleunigt. Bedauerlicherweise gehören vorübergehende Arbeitslosigkeit, Billig- und Teilzeitjobs sowie unter- oder gar unbezahlte Praktika für viele junge ÖsterreicherInnen heute zur normalen Erwerbskarriere. Die Situation betrifft ArbeiterInnen genauso wie hervorragend ausgebildete AkademikerInnen. Weiterlesen

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Bezahlter Papamonat für alle!

PapamonatDie ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes sind eine große Herausforderung. Zu Hause ankommen und das Umstellen des Alltags auf Familie sind gemeinsame Anstrengungen für Mutter und Vater. Mit unserer Forderung nach einem bezahlten Papamonat anlässlich des heutigen Vatertags wollen wir erreichen, dass Eltern sich diesen Herausforderungen gemeinsam stellen können.

Die Einführung des Papamonats im Öffentlichen Dienst war ein erster richtiger Schritt und großer Erfolg von Ministerin Heinisch-Hosek. Jetzt ist es an der Zeit, weiter zu gehen und den Papamonat auch auf Privatangestellte auszudehnen. Die Fortzahlung des Gehalts wird sicherstellen, dass junge Väter dieses Angebot auch in Anspruch nehmen.

In Schweden gibt es schon seit 1995 einen Papamonat. Mittlerweile sind es sogar zwei Monate und sie werden von 90 Prozent der Männer in Anspruch genommen. Auch in Frankreich ist es Vätern nach einer Geburt oder Adoption erlaubt, bis zu elf Papatage zu nehmen. Zusätzlich gibt es „Geburtsfreitage“, sodass die Papas insgesamt bis zu drei Wochen zu Hause bleiben dürfen. Es ist nun an der Zeit, dass auch Österreich nachzieht und sich von dem veralteten Familienbild verabschiedet, das Kindeserziehung nur den Müttern vorbehält!

Schick uns bis zum 30.06.2013 dein schönstes Papafoto und gewinnen ein Essen für zwei. Mehr Infos hier: www.facebook.com/jgwien

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