NEIN zu ungerechten Belastungen für alle UserInnen! NEIN zu Festplattenabgabe und Leistungsschutzrecht! JA zu einer gerechten Lösung für KünstlerInnen und KonsumentInnen!

Der geleakte Entwurf des Justizministerium für eine Urheberrechtsnovelle 2014 (Geleakter Entwurf Urheberrechtsnovelle 2014) ist alles andere als eiBlog_App_Oesterreichn ausgeglichener, am Gemeinwohl orientierter Vorschlag für ein zeitgemäßes Urheberrecht. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Papier, das so klingt, als wäre es von der Lobby der Verwertungsindustrie höchstpersönlich verfasst worden. Es ist gespickt mit Geldbeschaffungsmaßnahmen zu Gunsten der VerwerterInnen und zu Lasten aller KonsumentInnen. Das Justizministerium vergibt mit diesem Entwurf die einmalige Chance für einen gerechten Kompromiss in der Urheberrechtsdiskussion zu sorgen. Stattdessen wird einseitige Klientelpolitik betrieben.

Unsere Forderung ist daher klar: Zurück an den Start und Gemeinwohl bedenken! Weiterlesen

1. Mai – Feiertag der ArbeiterInnen: Sozialdemokratische Tradition in der Moderne

Am Mittwoch wird in Wien wieder der wichtigste Feiertag der ArbeiterInnenbewegung begangen. Sternförmig werden die Bezirksorganisationen der SPÖ auf den Rathausplatz marschieren und mit Fahnen, Transparenten und Schildern auf unterschiedlichste politische Forderungen aufmerksam machen.Recht auf Löschung: 1.Mai

Historisch betrachtet nimmt dieser Kampftag der SozialistInnen seinen Ausgangspunkt bei den Forderungen nach einem Achtstunden-Tag und besseren Arbeitsbedingungen. Im Laufe der Jahrzehnte ist der Anspruch der sozialistischen/sozialdemokratischen Bewegung aber ganzheitlicher geworden. Als gestaltende politische Kraft geht es der Sozialdemokratie darum die gesamte Gesellschaft entlang ihrer Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu gestalten und weiter zu entwickeln. Für viele junge Menschen in der SPÖ bringt der 1. Mai die Chance, Forderungen Gehör und eine Bühne zu verschaffen, die noch nicht im Mittelpunkt des politischen Diskurses stehen.

Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik

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Free Wien-LAN – get yourself connected

Free Wien-LANDie digitalen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben unsere Gesellschaft revolutioniert. Viele gesellschaftlichen Prozesse und Beziehungen des 21. Jahrhundert spielen sich im digitalen Raum ab. Insbesondere das Einholen von Informationen ist für die meisten von uns ohne Internet kaum mehr vorstellbar und diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren noch fortsetzen. Es ist unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Menschen daran teilhaben können. Weiterlesen

OPEN DATA – QUANDO?

Die digitalen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben unsere Gesellschaft revolutioniert. Viele gesellschaftlichen Prozesse und Beziehungen des 21. Jahrhundert spielen sich im digitalen Raum ab. Das fängt bei Kommunikation an, ist beim Lernen schon selbstverständlich, geht weiter über Information zu Konsum und Online-Shopping bis in unsere intimsten Bereiche wie die Partnersuche. Aber nicht nur unser privates und berufliches Leben wird mittlerweile vom Internet bestimmt. Auch für den öffentlichen Bereich sind ganz neue Chancen und Möglichkeiten entstanden. Weiterlesen

Künstlerinnen und Künstler wählen den Weg des geringsten Widerstandes und stellen die falschen Fragen!

Wieder einmal trat die Initiative Kunst hat Recht am vergangenen Mittwoch in die Öffentlichkeit und machte sich für die Einführung der sogenannten Festplattenabgabe stark. Damit soll auf den technischen Fortschritt des Internets, der die Vervielfältigung von Liedern, Filmen und anderen Werken vereinfacht, reagiert werden. Jede Festplatte, jedes Speichermedium soll demnach mit einer Steuer belegt werden, die wiederum die fehlenden Einnahmen der Künstler ersetzen soll.

Es stimmt schon, dass heutzutage viel mehr vervielfältigt wird als noch vor 30 Jahren. Aber tun wir doch bitte nicht so, als hätten die Musik- und Filmindustrie und letztlich auch die Künstlerinnen und Künstler nichts vom technologischen Fortschritt. Viele würde ohne das Internet niemand kennen. Niemand würde zu ihren Konzerten gehen, niemand würde ihre Platten kaufen. Ein Justin Bieber würde noch immer alleine im Wohnzimmer singen, zur Kabinenparty hätte niemand getanzt und auch ein Marco Angelini hätte ohne seine über 40.000 Facebook-Freunde wohl weitaus weniger Zuspruch. Weiterlesen