OPEN DATA – QUANDO?

Die digitalen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben unsere Gesellschaft revolutioniert. Viele gesellschaftlichen Prozesse und Beziehungen des 21. Jahrhundert spielen sich im digitalen Raum ab. Das fängt bei Kommunikation an, ist beim Lernen schon selbstverständlich, geht weiter über Information zu Konsum und Online-Shopping bis in unsere intimsten Bereiche wie die Partnersuche. Aber nicht nur unser privates und berufliches Leben wird mittlerweile vom Internet bestimmt. Auch für den öffentlichen Bereich sind ganz neue Chancen und Möglichkeiten entstanden. Weiterlesen

Staatsbürgerschaftsnovelle – Ein großer Wurf sieht anders aus!

Mit der Novelle des Staatsbürgerschaftsrechts sollten Anreize zu einer schnelleren Integration von MigrantInnen gesetzt werden. Wie immer steckt der Teufel aber im Detail. Auf der Strecke bleibt die Gerechtigkeit.

Was sagt das Einkommen über den Integrationsgrad aus?

Sieht man sich den Entwurf zur Novelle des Staatsbürgerschaftsrechtes im Detail an, muss man sehr schnell feststellen, dass sie an den Lebensrealitäten der meisten Menschen vorbeigeht.

Nur wer Vollzeit arbeitet, Deutsch auf hohem Niveau beherrscht und niemals Sozialleistungen bezogen hat, hat sich als würdige/r Österreicher/in erwiesen und soll bereits nach sechs Jahren Aufenthalt einen Anspruch auf die Staatsbürgerschaft bekommen. Weiterlesen

Sprung, vorwärts, … denken!

Eines haben die vielfältigen Aufgaben des Bundesheeres gemeinsam. Grundwehrdiener werden dafür nicht benötigt. Ihre Lebenszeit wird sinnlos vergeudet. Soll so die vielbeschworene Leistungsgesellschaft aussehen?

Am 20. Jänner stimmen die Österreicherinnen und Österreicher über das zukünftige Rekrutierungssystem des Bundesheeres ab. Um seriös darüber urteilen zu können, muss man sich vor allem zwei Fragen stellen: Weiterlesen

Künstlerinnen und Künstler wählen den Weg des geringsten Widerstandes und stellen die falschen Fragen!

Wieder einmal trat die Initiative Kunst hat Recht am vergangenen Mittwoch in die Öffentlichkeit und machte sich für die Einführung der sogenannten Festplattenabgabe stark. Damit soll auf den technischen Fortschritt des Internets, der die Vervielfältigung von Liedern, Filmen und anderen Werken vereinfacht, reagiert werden. Jede Festplatte, jedes Speichermedium soll demnach mit einer Steuer belegt werden, die wiederum die fehlenden Einnahmen der Künstler ersetzen soll.

Es stimmt schon, dass heutzutage viel mehr vervielfältigt wird als noch vor 30 Jahren. Aber tun wir doch bitte nicht so, als hätten die Musik- und Filmindustrie und letztlich auch die Künstlerinnen und Künstler nichts vom technologischen Fortschritt. Viele würde ohne das Internet niemand kennen. Niemand würde zu ihren Konzerten gehen, niemand würde ihre Platten kaufen. Ein Justin Bieber würde noch immer alleine im Wohnzimmer singen, zur Kabinenparty hätte niemand getanzt und auch ein Marco Angelini hätte ohne seine über 40.000 Facebook-Freunde wohl weitaus weniger Zuspruch. Weiterlesen