NEIN zu ungerechten Belastungen für alle UserInnen! NEIN zu Festplattenabgabe und Leistungsschutzrecht! JA zu einer gerechten Lösung für KünstlerInnen und KonsumentInnen!

Der geleakte Entwurf des Justizministerium für eine Urheberrechtsnovelle 2014 (Geleakter Entwurf Urheberrechtsnovelle 2014) ist alles andere als eiBlog_App_Oesterreichn ausgeglichener, am Gemeinwohl orientierter Vorschlag für ein zeitgemäßes Urheberrecht. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Papier, das so klingt, als wäre es von der Lobby der Verwertungsindustrie höchstpersönlich verfasst worden. Es ist gespickt mit Geldbeschaffungsmaßnahmen zu Gunsten der VerwerterInnen und zu Lasten aller KonsumentInnen. Das Justizministerium vergibt mit diesem Entwurf die einmalige Chance für einen gerechten Kompromiss in der Urheberrechtsdiskussion zu sorgen. Stattdessen wird einseitige Klientelpolitik betrieben.

Unsere Forderung ist daher klar: Zurück an den Start und Gemeinwohl bedenken! Weiterlesen

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Eine Festplattenabgabe ist viel, aber sicher nicht „g’scheit“ – Antwort eines jungen Netzfreiheitsverfechters

Die jüngsten Aussagen von Bald-Kulturminister Josef Ostermayer, nach denen die Festplattenabgabe die „realistischste Variante“ für die zukünftige Vergütung des Rechts auf Privatkopie ist, haben vergangene Woche die Wellen in der Netz-Community hoch gehen lassen. Es hagelte Kritik von der einen und Jubel von der anderen Seite. Und das alles, ohne dass ein Beschluss gefasst worden wäre. Die vielfältigen Reaktionen alleine zeigen wie wichtig dieses Thema ist, weil es uns alle betrifft. Ostermayer wurde am vergangenen Freitag damit zitiert, dass er die jungen Netzfreiheitsverfechter von der Speichermedienabgabe überzeugen wolle.

Nun, ich bin so ein junger Netzfreiheitsverfechter und ich bin schon gespannt auf die Argumente, die Minister Ostermayer vorbringen wird. Bislang habe ich in den jahrelangen Diskussionen nämlich kein einziges gehört, das mich von der Fairness einer Festplattenabgabe überzeugen hätte können.

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Künstlerinnen und Künstler wählen den Weg des geringsten Widerstandes und stellen die falschen Fragen!

Wieder einmal trat die Initiative Kunst hat Recht am vergangenen Mittwoch in die Öffentlichkeit und machte sich für die Einführung der sogenannten Festplattenabgabe stark. Damit soll auf den technischen Fortschritt des Internets, der die Vervielfältigung von Liedern, Filmen und anderen Werken vereinfacht, reagiert werden. Jede Festplatte, jedes Speichermedium soll demnach mit einer Steuer belegt werden, die wiederum die fehlenden Einnahmen der Künstler ersetzen soll.

Es stimmt schon, dass heutzutage viel mehr vervielfältigt wird als noch vor 30 Jahren. Aber tun wir doch bitte nicht so, als hätten die Musik- und Filmindustrie und letztlich auch die Künstlerinnen und Künstler nichts vom technologischen Fortschritt. Viele würde ohne das Internet niemand kennen. Niemand würde zu ihren Konzerten gehen, niemand würde ihre Platten kaufen. Ein Justin Bieber würde noch immer alleine im Wohnzimmer singen, zur Kabinenparty hätte niemand getanzt und auch ein Marco Angelini hätte ohne seine über 40.000 Facebook-Freunde wohl weitaus weniger Zuspruch. Weiterlesen

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