Kritisch

AUFRICHTIG – KRITISCH – WELTOFFEN

Meine Überzeugung und meinen Anspruch an ein politisches Engagement stelle ich auf diesen Seiten in drei Punkten vor.

KRITISCH

Kritisch zu sein heißt für mich, dem drehenden Wind die Stirn zu bieten, für seine Überzeugung zu kämpfen und Risikobereitschaft zu zeigen.

Sei es in Gremiumsdiskussionen, mit öffentlichen Kommentaren oder mit dem persönlichen Stimmverhalten – überall gilt es, der eigenen Überzeugung zu folgen. Wo wir in der jeweiligen Situation kritisch auftreten, sagen uns die Sachthemen und unser politischer Handlungsspielraum. Wie wir kritisch auftreten, das ist darüber hinaus eine Frage des politischen Stils. Politische Posten etwa, die mit Jasagern besetzt werden, lassen sich jedenfalls gut einsparen. „Hände falten, Gosch’n halten“ kann jede/r und bewegt gar nichts.

Doch birgt Kritikfähigkeit als leitendes Prinzip nicht auch Gefahren? Wer aus Prinzip gegen etwas ist, kümmern den andere Menschen? Wer grundsätzlich gegen eine Parteiführung revoltiert, kümmert den die Sache? Wer auf Schlagzeilen in der Tageszeitung aus ist, kümmert den die Zukunft? Ich habe da meine Zweifel und bin überzeugt, dass Politik sich nicht von Meinungsumfragen bestimmen lassen darf. Leadership heißt Ziele konsequent verfolgen. Politische Köpfe, die Zukunft gestalten wollen, sind gefordert der Allgemeinheit vorauszudenken.

Nicht anders als in der Wissenschaft, wo Fortschritt durch Falsifizierung von Thesen vorangetrieben wird, kann politischer Fortschritt nur durch kritisches Hinterfragen entstehen. Wer gestalten will, muss kritisch sein. Wer die Gesellschaft weiterentwickeln möchte, oder wie Plato es nennt, sie auf eine höhere Stufe der Moral heben will, der muss voranschreiten.

Share This:

Schreibe einen Kommentar