Die Bildung der Zukunft – Für ein lässiges Wien

Das neue Schuljahr für rund 220.000 Schülerinnen und Schüler in Wien hat begonnen. Die Probleme im Bildungsbereich sind aber immer noch die alten. Obwohl sich sogar die Industriellenvereinigung für eine gemeinsame Schule aller Kinder Schultablets_Gremelund Jugendlichen bis 14 Jahren ausspricht, blockiert die ÖVP auf Bundesebene weiter alle notwendigen Reformen. Wir lassen uns aber nicht beirren und gehen in Wien unseren eigenen Weg. Dort wo wir zuständig sind, sorgen wir dafür, dass alle Kinder die besten Bildungschancen bekommen. Mit Gratiskindergarten, einer quantitativ und qualitativ hochwertigen Versorgung an Kindergartenplätzen sowie Schulen, die bereits zu 50% eine ganztägige Variante bieten, nimmt Wien bereits heute eine Vorreiterrolle in Österreich ein. Selbst Familienministerin Karmasin (ÖVP) kam nicht umhin die Leistungen Wiens positiv hervorzuheben.

Darauf dürfen wir uns aber keinesfalls ausruhen. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Wien DIE moderne Bildungshauptstadt Europas wird. Als Junge Generation in der SPÖ-Wien wollen wir das insbesondere mit drei Maßnahmen erreichen:

1. Ausbau der Kinderkrippen

Kinderkrippen und Kindergärten sind in Wien viel mehr als Kinderaufbewahrungsorte, sie sind wichtige Bildungseinrichtungen. Mit dem Gratiskindergarten haben wir dafür gesorgt, dass alle dieses Angebot in Anspruch nehmen können. Bei den 3-6jährigen hat Wien bereits eine hundertprozentige Versorgungsquote erreicht und auch bei den Krippenplätzen ist Wien mit Abstand führendes Bundesland. Mit einem weiteren Ausbau sorgen wir für einen Platz für jedes Wiener Kind.

2. Ausbau der Ganztagsschulen

Wien wächst jährlich um ca. 24.000 Menschen. Dafür werden in den nächsten Jahren weitere Investitionen in die Infrastruktur nötig sein. Neben Wohnungen und Arbeitsplätzen kommt dem Schulwesen dabei eine Schlüsselrolle zu. Das System mit den besten Lernerfolgen ist eine Ganztagsschule mit einem optimalen Mix aus Freizeit, Fördern und Unterricht. Dieses Modell wollen wir flächendeckend in ganz Wien umsetzen.

3. Kostenlose Schultablets als Zukunftvision

schultabletsDie Schulbuchaktion 1972 ist eine Errungenschaft der Sozialdemokratie, die allen Schülerinnen und Schülern den gleichen Zugang zu den Lernmaterialien gesichert hat. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen seither haben sich jedoch entscheidend geändert. Die Digitalisierung macht weder vor den Kinderzimmern, noch vor den Klassenzimmern halt. Mit unserer Zukunftsvision der Schulbuchaktion 2.0 wollen wir daher einen weiteren großen Schritt wagen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen mit kostenlosen Schultablets ausgestattet werden. Tablets ersparen den Kindern und Jugendlichen nicht nur tägliches hin und her schleppen schwerer Schulbüchern – sie lassen auch neue Methoden im Unterricht und beim Lernen zu Hause zu. Jedes Schulbuch ist in digitaler Form ständig griffbereit, Inhalte können leichter visualisiert werden und mit verschiedenen Apps kann auf Stärken und Schwächen gezielt eingegangen werden.

Die angestaubten Ideen der Konservativen bringen unsere Kinder nicht weiter – eine moderne Schule mit der modernsten Technik und den dazu passenden Lerninhalten schon.

Fotocredit: Saya Ahmad

 

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