Ich bewerbe mich bei den Wienerinnen und Wienern um einen Platz im Gemeinderat!

Am 18.Mai 2015 hat die Wiener SPÖ ihre KandidatInnenliste für die Gemeinderatswahl am 11. Oktober beschlossen – Ich stehe auf Platz 17. Gemeinsam mit Marina Hanke, der Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend Wien, IMG_3311und unserem Lehrlingssprecher Michi Dedic, vertrete ich speziell die Anliegen der jungen Wienerinnen und Wienern. Zentrale Bedeutung dabei haben in den nächsten Monaten unsere und meine Vorstellungen, Ideen und Angebote für die Zukunft Wiens.

Unsere Ideen sind breitgefächert. Sie betreffen so unterschiedliche Bereiche wie zB. die Bildung der Zukunft, neue Vorschläge für günstigeres Wohnen oder auch mehr Freiraum für Kunst, Kultur und andere Freizeitgestaltung. Details werde ich in den nächsten Monaten auf diesem Blog präsentieren.

Hinter allen unseren Ideen steht jedenfalls das Bestreben, das Leben der jungen Wienerinnen und Wiener zu erleichtern! Genau das sehe ich als meine Hauptaufgabe als Politiker. Wir sind in der Politik, um Rahmenbedingungen für ein gelungenes Zusammenleben zu schaffen und Verantwortung für gesellschaftlich relevante Entscheidungen zu übernehmen. Dabei geht es stets um einen gerechten Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen. Mein persönliches Leitbild in dieser schwierigen Aufgabe sind dabei immer unsere Grundwerte: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Das immer populärer werdende Gefasel von einer angeblich notwendigen Ideologiefreiheit der Politik halte ich nicht nur für dumm sondern auch für gefährlich! Wenn ein Haus, das ich bauen möchte, kein gefestigtes Fundament hat, wird es keinem Windstoß standhalten. Genauso ist das auch in der Politik. Wenn Überzeugungen nicht auf einer Grundvision der Gesellschaft aufbauen, bleibt nur eine Fahne im Wind übrig.

Wahlversprechen – Volle Kraft für eine solidarische Gesellschaft

Konkrete Versprechungen für den Fall meiner Wahl kann ich nicht abgeben. Jede/r der/die das tut, lügt. So funktioniert unser System einfach nicht. Ein Abgeordneter allein kann keine Gesetze diktieren. Aber ich kann versprechen, dass ich mich tagtäglich für die Wienerinnen und Wiener stark mache und meine Grundwerte dabei nicht verrate.

Wer glaubt Politik für alle machen zu können ist auf dem falschen Dampfer. In der Politik geht es immer um das Abwägen unterschiedlicher, oft diametraler Interessen und um einen gerechten Ausgleich. Mein ganzer Einsatz gilt dabei jenen, die Unterstützung brauchen und nicht ohnehin in einem gemachten Nest sitzen. Wenn ein millionenschwerer Finanzminister gerechte Vermögenssteuern verhindert und gleichzeitig auf BezieherInnen von Mindestsicherung, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen, hinhaut, dann hat er mit meinem Widerstand zu rechnen. Wenn ein selbsternannter Verteidiger des Abendlandes Menschen, die vor Folter, Mord und Krieg zu uns flüchten, für alles verantwortlich macht, das in unserem Land schief läuft, dann setze ich alle Hebel in Bewegung, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Kurzum, ich stehe für eine solidarische Gesellschaft, die allen Menschen die Möglichkeit gibt in Würde zu leben und in der alle die möglichst gleichen Chancen haben, sich zu entfalten.

Klar ist, dass man mit einem überzeugten Eintreten für die Schwächeren in unserer Gesellschaft nicht nur Fans und FreundInnen hat. Ohne den Reichen etwas wegzunehmen, wird man den Ärmeren nichts geben können. Das erzeugt natürlich Gegenwind und ist nicht immer angenehm. Aber wie würde unsere Gesellschaft aussehen, wenn niemand diese Auseinandersetzung führt?

vorzugmarcusEs ist möglich mich auch mit einer Vorzugsstimme zu unterstützen.

Warum eigentlich Politik?

Freundinnen und Freunde fragen mich oft, warum ich mir das antue. Warum ich mich angesichts des miesen Images der Politik gerade für diesen Beruf entschieden habe und dabei bleibe. Die Antwort fällt mir ganz leicht: Natürlich ist es anstrengend und mühsam, wenn man immer wieder mal der Trottel der Nation ist und für alles herhalten muss. Aber ich bin überzeugt davon, dass sich das wieder bessern wird, sobald mehr Ehrlichkeit, Mut und Aufrichtigkeit im politischen System gelebt werden.

Gleichzeitig sind wir alle, insbesondere auch die Medien, gefordert, durch mehr Sachlichkeit und, neben aller oft berechtigten Kritik, auch mit verdienter Anerkennung für politisch sinnvolle und erfolgreiche Maßnahmen die Stimmung zu verbessern. Das ist eine zentrale Aufgabe für den Fortbestand unseres demokratischen Systems! Trotz der Verdrossenheit ist und bleibt die Politik ein Traumjob, mein Traumjob jedenfalls. Man arbeitet schließlich für das Gemeinwohl. Und kann es einen schöneren Job geben als einen, bei dem man das Leben für Millionen von Menschen vielleicht ein klein wenig verbessern kann?

 

Foto: © Markus Sibrawa

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