Künstlerinnen und Künstler wählen den Weg des geringsten Widerstandes und stellen die falschen Fragen!

Wieder einmal trat die Initiative Kunst hat Recht am vergangenen Mittwoch in die Öffentlichkeit und machte sich für die Einführung der sogenannten Festplattenabgabe stark. Damit soll auf den technischen Fortschritt des Internets, der die Vervielfältigung von Liedern, Filmen und anderen Werken vereinfacht, reagiert werden. Jede Festplatte, jedes Speichermedium soll demnach mit einer Steuer belegt werden, die wiederum die fehlenden Einnahmen der Künstler ersetzen soll.

Es stimmt schon, dass heutzutage viel mehr vervielfältigt wird als noch vor 30 Jahren. Aber tun wir doch bitte nicht so, als hätten die Musik- und Filmindustrie und letztlich auch die Künstlerinnen und Künstler nichts vom technologischen Fortschritt. Viele würde ohne das Internet niemand kennen. Niemand würde zu ihren Konzerten gehen, niemand würde ihre Platten kaufen. Ein Justin Bieber würde noch immer alleine im Wohnzimmer singen, zur Kabinenparty hätte niemand getanzt und auch ein Marco Angelini hätte ohne seine über 40.000 Facebook-Freunde wohl weitaus weniger Zuspruch. Weiterlesen

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