Finger weg von der Mindestsicherung

3 Forderungen wurden von der ÖVP formuliert, die ein neuer Bundeskanzler ihrer Meinung nach zu erfüllen hat. Dies geschah bevor überhaupt feststand, wer neuer Bundesparteivorsitzernder der SPÖ und somit Regierungschef werden soll. Eine dieser Forderungen lautet, dass es eine Deckelung der Mindestsicherung geben müsse.

Dass die ÖVP von dieser Forderung keineswegs abweicht, ließ Reinhold Mitterlehner in den vergangenen zwei Wochen des Öfteren vernehmen. Ganz im Sinne des neuen Regierungsstils scheint man jedoch bemüht, diesen Konflikt nicht allzu sehr in die Öffentlichkeit zu tragen.

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Faktencheck FPÖ

Beim gestrigen ORF-Sommergespräch mit Strache lieferte der FPÖ-Chef altbekannte Sager und wirkte so, als hätte er unmittelbar vor der Plauderei mit Hans Bürger einiges an Kreide gefressen. Inhaltlich blieb dem Versuch sich staatsmännisch zu geben und dadurch neue WählerInnengruppen anzusprechen aber nichts übrig. Positionierungen zu politischen Fragen blieben dabei genauso wieder einmal Mangelware, wie konkrete Vorschläge für tatsächliche Probleme. Wie steht also die FPÖ wirklich zu Herausforderungen wie dem leistbaren Wohnen, zur Integration, zu sozialen Fragen oder zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

Aufschluss darüber bieten die Abstimmungsprotokolle aus der auslaufenden Periode des Wiener Gemeinderates. Daran lässt sich für jedermann und jedefrau ganz einfach ablesen, was übrig bleibt, wenn man die geschulte NLP-Rhetorik ausblendet und nur auf die tatsächlichen Handlungen schaut: Weiterlesen

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Mein Update für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Nachdem wir uns letzte Woche zu Schulbeginn mit den „Großen“ Kindern beschäftigt haben, ist es nun Zeit, an die „Kleinen“ zu denken. Um nichts weniger wichtig als umfassende Betreuungs- und Lernprogramme für unsere Schulkinder ist ein flächendeckendes, den Alltagsbedürfnissen von Eltern angepasstes Angebot an Kindergärten und Kinderkrippen.

Vorschuleinrichtungen für Blog_App_Vereinbarkeitdie jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft sind heute längst mehr als „Aufbewahrungsplätze“. Sie haben sich über die letzten Jahrzehnte zu enorm wichtigen Bildungseinrichtungen entwickelt, welche unsere Kleinsten gezielt auf Herausforderungen in Schule und Gesellschaft vorbereiten. Sie vermitteln allerwichtigste Grundlagen des Wissenserwerbs und sozialen Verhaltens sowie Sprachkompetenz.
Bedauerlicherweise verfügt Österreich immer noch über zu wenig solcher Einrichtungsplätze, insbesondere für die Jüngsten, die Unter-3-Jährigen. Auch wenn in Wien bereits für mehr als ein Drittel der Kinder Krippenplätze geschaffen wurden – womit EU-Vorgaben bereits übererfüllt wurden – so liegt der Prozentsatz im Rest des Landes weit darunter. Dringend nötig sind Maßnahmen, um auch in den Bundesländern Eltern derlei Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen anzubieten. Weiterlesen

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Mein Update für junges Wohnen!

Ich muss zugeben, während der letzten Wochen habe ich meinen Blog hier ein wenig vernachlässigt. Ich verspreche Besserung. Allerdings hatte ich auch einen wichtigen Grund dafür: Ich bin gerade umgezogen.

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Raus aus der Studentenbleibe, rein in die erste Wohnung, die auch langfristig mein Zuhause sein soll. Ihr könnt euch sicher alle vorstellen – oder ihr habt es selbst schon erlebt – was das für einen Aufwand an Planung, Zeit, Einsatz und letztlich auch Geld bedeutet.

Dieser wichtige Schritt ins selbständige Leben erweist sich als zunehmend schwierig für junge Erwachsene. Tatsächlich wird erschwinglicher Wohnraum, gerade für uns junge Leute, zunehmend zur Mangelware. Besonders in den großen Ballungszentren steigen Nachfrage und Mieten – aber auch im ländlichen Raum werden die Aufwendungen mehr und mehr unfinanzierbar.

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Generation Praktikum: Ein Leben im Teufelskreis!

Lange vorbei sind jene Zeiten, als man nach seiner Ausbildung in einer Firma zu arbeiten begann und dort sein ganzes Leben in sicherer Anstellung verbrachte. Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat Veränderungen am Arbeitsmarkt, wie sie davor schon zu beobachten waren, rasant beschleunigt. Bedauerlicherweise gehören vorübergehende Arbeitslosigkeit, Billig- und Teilzeitjobs sowie unter- oder gar unbezahlte Praktika für viele junge ÖsterreicherInnen heute zur normalen Erwerbskarriere. Die Situation betrifft ArbeiterInnen genauso wie hervorragend ausgebildete AkademikerInnen. Weiterlesen

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Bezahlter Papamonat für alle!

PapamonatDie ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes sind eine große Herausforderung. Zu Hause ankommen und das Umstellen des Alltags auf Familie sind gemeinsame Anstrengungen für Mutter und Vater. Mit unserer Forderung nach einem bezahlten Papamonat anlässlich des heutigen Vatertags wollen wir erreichen, dass Eltern sich diesen Herausforderungen gemeinsam stellen können.

Die Einführung des Papamonats im Öffentlichen Dienst war ein erster richtiger Schritt und großer Erfolg von Ministerin Heinisch-Hosek. Jetzt ist es an der Zeit, weiter zu gehen und den Papamonat auch auf Privatangestellte auszudehnen. Die Fortzahlung des Gehalts wird sicherstellen, dass junge Väter dieses Angebot auch in Anspruch nehmen.

In Schweden gibt es schon seit 1995 einen Papamonat. Mittlerweile sind es sogar zwei Monate und sie werden von 90 Prozent der Männer in Anspruch genommen. Auch in Frankreich ist es Vätern nach einer Geburt oder Adoption erlaubt, bis zu elf Papatage zu nehmen. Zusätzlich gibt es „Geburtsfreitage“, sodass die Papas insgesamt bis zu drei Wochen zu Hause bleiben dürfen. Es ist nun an der Zeit, dass auch Österreich nachzieht und sich von dem veralteten Familienbild verabschiedet, das Kindeserziehung nur den Müttern vorbehält!

Schick uns bis zum 30.06.2013 dein schönstes Papafoto und gewinnen ein Essen für zwei. Mehr Infos hier: www.facebook.com/jgwien

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